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AUSTENITISCHE STAHLSORTEN

Beschreibung der Gruppen und Sorten nichtrostender Stähle

Stahlgruppen gemäß DIN EN ISO 3506:

- Stahlgruppe A, austenitische Stähle A1 bis A5 

- Stahlgruppe C, martensitische Stähle C1 bis C4 

- Stahlgruppe F, ferritische Stähle F1

Wir bei TOBSTEEL vertreiben hauptsächlich Verbindungselemente die zur austenitischen Edelstahlgruppe gehören.


Stahlgruppe A (austenitisches Gefüge)

Allgemeines

Fünf wesentliche austenitische Stahlsorten, A1 bis A5, sind in DIN EN ISO 3506 (alle Teile) enthalten. Diese können nicht gehärtet werden und sind in der Regel nicht magnetisch. Um die Neigung zur Kaltverfestigung zu verringern, kann zu den angegebenen Stahlsorten A1 bis A5 Kupfer beigefügt werden.

Für nichtstabilisierte Stahlsorten A2 und A4 gilt Folgendes:

Da Chromoxid den Stahl korrosionsbeständig macht, ist für nicht stabil geglühte Stähle ein niedriger Kohlenstoffgehalt wichtig. Durch die hohe Kohlenstoffaffinität von Chrom entsteht, insbesondere bei erhöhten Temperaturen, Chromkarbid anstelle von Chromoxid.

Für stabilisierte Stähle der Sorten A3 und A5 gilt Folgendes:

Die Elemente Ti, Nb oder Ta binden den Kohlenstoff, sodass in vollem Umfang Chromoxid erzeugt wird.

Für Offshore- oder ähnliche Anwendungsfälle werden Stähle mit einem Massenanteil an Cr und Ni von etwa 20 % und einem Massenanteil an Mo von 4,5 % bis 6,5 % verlangt.

Bei hohem Korrosionsrisiko sollten Experten befragt werden.


Stahlsorten der Stahlgruppe A

Stahlsorte A1 (AISI 303 / AISI 301)

Die Stahlsorte A1 ist speziell für die spanende Bearbeitung bestimmt. Durch den hohen Schwefelgehalt haben die Stähle dieser Stahlsorte eine geringere Korrosionsbeständigkeit als entsprechende Stähle mit einem normalen Schwefelgehalt. 

Stahlsorte A2 (AISI 304)

Die Stähle der Sorte A2 sind die am häufigsten eingesetzten nichtrostenden Stähle. Sie werden für Kücheneinrichtungen und Apparate für die chemische Industrie verwendet. Die Stähle dieser Stahlsorte sind nicht geeignet für die Verwendung in nichtoxidierender Säure und chloridhaltigen Medien, z. B. in Schwimmbädern und Meerwasser.

Stahlsorte A3 (AISI 321)

Die Stähle der Sorte A3 sind stabilisierte „nichtrostende Stähle“ mit Eigenschaften der Stähle der Sorte A2.

Stahlsorte A4 (AISI 316)

Die Stähle der Sorte A4 sind „säurebeständige Stähle“, die Mo-legiert sind und eine erheblich bessere Korrosionsbeständigkeit aufweisen. A4 wird in großem Umfang in der Zellstoffindustrie verwendet, da diese Stahlsorte für kochende Schwefelsäuren entwickelt wurde (daher die Bezeichnung „säurebeständig“), und ist in gewissem Maße auch für chloridhaltige Umgebung geeignet. A4 wird ferner häufig in der Lebensmittel-industrie und in Schiffswerften verwendet.

Stahlsorte A5 (AISI 316Ti)

Die Stähle der Sorte A5 sind stabilisierte „säurebeständige Stähle“ mit Eigenschaften der Stähle der Sorte A4.


Austenitische nichtrostende Stähle mit besonderer Beständigkeit gegen chloridinduzierte Spannungsrisskorrosion

Die Gefahr eines Versagens der Schrauben durch chloridinduzierte Spannungsrisskorrosion (z. B. in Hallen-Schwimmbädern) kann durch Verwendung dieser Werkstoffe verringert werden.

Austenitischer nichtrostender Stahl (Werkstoffnummer):

  • 1.4539
  • 1.4439

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